Unerhörte Musik

Die Unerhörte Musik ist die einzige wöchentliche Konzertreihe für Neue
Musik in Deutschland.

Mit ihrer einzigartigen Struktur ist sie nicht nur fester Bestandteil des
Berliner Musiklebens, sondern genießt als erste Adresse für das aktuelle
Musikschaffen einen hervorragenden Ruf über die Grenzen der Stadt und
Deutschlands hinaus.

Die Reihe wurde 1989 auf Initiative von Rainer Rubbert und Martin Daske
gegründet und wurde bis Ende 2014 mit Mitteln des Berliner Kultursenates
gefördert.
Im Jahr 2015 wurde die "Unerhörte Musik" mit Mitteln der Stiftung
Deutsche Klassenlotterie Berlin gefördert. Wir freuen uns, dass ab 2016
die Förderung durch die Berliner Kulturverwaltung (erstmal bis 2019) wieder
gesichert ist.

Jeden Dienstag spielen Solisten und Ensembles im gelassenen Ambiente
des BKA-Theaters zeitgenössische Programme mit Schwerpunkt auf der
Musik des ausgehenden 20. und des 21. Jahrhunderts.
In den über 1200 Konzerten haben mittlerweile weit mehr als 1300
Uraufführungen stattgefunden.

Einmal im Monat geben die Musiker eine kurze lockere
Einführung in den Abend.

Obwohl in erster Linie ein Podium für die in Berlin lebenden professionellen
Musiker, gastieren in der "Unerhörten Musik" auch namhafte Ensembles
aus dem In- und Ausland, wobei die auswärtigen Künstler angehalten sind,
auch Werke Berliner Komponisten in ihren Konzerten vorzustellen. Neben
den auf Neue Musik spezialisierten Interpreten, bietet sie auch bekannten
Solisten die Gelegenheit, Programme realisieren zu können, für die der
etablierte Konzertbetrieb keinen Platz bietet.

Seit 10 Jahren steht den künstlerischen Leitern Rainer Rubbert und
Martin Daske - beide selbst renommierte Komponisten - ein Beirat zur
Seite, dem z.Zt. die Komponistin Charlotte Seither, der Trompeter und
Verleger Nathan Plante und der Komponist Maximilian Marcoll angehören.

So ist die Reihe für die gesamte Berliner Neue Musik Szene zur
Schnittstelle geworden: für Interpreten, Komponisten, neu in Berlin lebende
Musiker und das musikinteressierte Publikum gleichermaßen.

www.unerhoerte-musik.de