© Alexandre Jeanson
Fr, 02/11/2018, 22:45 Uhr
Konzert / Echtzeitmusik

Théo Ceccaldi „Freaks“


Deutschlandpremiere

Oh mon Dieu, den Ceccaldi-Brüdern, unbändigen französischen Saitenreitern mit sizilianischen Wurzeln, kann und sollte man anno 2018 nicht mehr entgehen. Höchste Zeit, das schillernde Projekt nach Berlin zu holen: Théo Ceccaldi „Freaks“, das ist Remmidemmi der sonderschönen Art. Liebenswert grell, physisch, queer, bunt. Es rast und kocht in der Nacht, so wird man gern um den Schlaf gebracht. Sie spielen nicht wie, sondern so. Ganz und gar. „Stellare Verbindung von fiebriger Energie, süß sprudelnder Ruhe, lyrischer Explosion und hypnotischer Trance“, das verspricht die verschworene Truppe aus Frankreich. Und bei der Besetzung kein Kleckern, sondern Klotzen: Neben den Brüdern – Théo Ceccaldi (1986) an der Geige und Valentin Ceccaldi (1989) am Cello – treten an zum Fetzen die Saxofonisten Benjamin Dousteyssier und Quentin Biardeau, der Gitarrist Giani Caserotto und der Schlagzeuger Etienne Ziemniak. Und Théo der Geiger mit der Preiskrone – Oscar Wilde winkt ihm zu – freut sich und lacht.

THÉO CECCALDI, violin
MATTHIEU METZGER, saxophone
QUENTIN BIARDEAU, saxophone
VALENTIN CECCALDI, cello
GIANI CASEROTTO, guitar
ETIENNE ZEMNIAK, drums

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