James Drew Turner
Fr, 02/11/2018, 22:30 Uhr
Konzert

WorldService Project

Das britische WorldService Project zieht ein in den Clubableger des Jazzfestes: laut-lärmend, pogo-sprunghaft, punkig-schillernd, hochschraubend und zum Sturzflug ansetzend. Dazu humorvoll-spaßbetont, groß im Querkreuz-Drüberdrunter-Manövrieren und dann durch unerwartete Mitten entwischend. Also keine Laubsägearbeit oder Novemberlicht-Besinnliches. Auch waschechter Zirkus mit Clown Mr. Giggles und scheppernder Tschingerassa-Zirkusmusik ist eingeflochten. Mike Patton lässt grüßen, wenn sich die WSP-Crew auf EnglischFranzösischItalienischDeutsch durchs Europa-Jetzt pflügt und schreit. Alles kommt immer anders, der Einfallsreichtum scheint auch nach einem Jahrzehnt erfolgreicher Bandgeschichte und einem Roadtrip mit über 40 Konzerten in den USA noch immer unerschöpflich. Je nach eigener Hörgeschichte widerhallt so manches: Frank Zappa, ja, Ian Dury, klar, The Small Faces, The Ex usw. WSP ist keins davon und auch nicht alles zusammen, sondern eher die nicht eingeholte Zeit.

DAVE MORECROFT, keyboard, vocals
BEN POWLING, saxophone
OWEN DAWSON, trombone
ARTHUR O’HARA, bass
LUKE REDDIN-WILLIAMS, drums

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  • Bemerkungen zum Datum und Uhrzeit: Einlass ab 21:00
  • Ergänzen Sie den Ort bei "Bemerkungen zum Ort"
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  • Bemerkungen zum Ort: Quasimodo, Kantstraße 12A, Charlottenburg, Berlin