Selçuk Artut, www.dystopia-utopia.com
Fr, 21/09/2018, 18:00 Uhr
Performance / Klangkunst

Society for Nontrivial Pursuits: UTopologies - A network of shared influences (Netzwerk-Performance)


Eröffnung: DYSTOPIE Sound Art Festival (21.9 - 30.9)

Für das „Dystopie Sound Art Festival“, das heute eröffnet, schaffen internationale Klangkünstler*innen 19 dystopische Hörszenarien und projizieren damit gegenwärtig drängende Probleme in die Zukunft. Performances, Installationen und Interventionen fragen u.a., wie die Welt nach dem Aussterben der Menschheit klingt („Creatures and Signals“, K. Reese) oder was geschieht, wenn eine mikrofonierte Überwachungssituation sich zunehmend verselbständigt („Living Radio 2018“, L. Mello/W. Musil). Auch der bloße Akt des Zuhörens, der unsere Realität im Guten wie im Schlechten verändern kann („Acousmatic - Dystopia“, M. Asef/N. Sirees), wird akustisch inszeniert. Zudem erläutert der britische Historiker Gregory Claeys in seinem Vortrag auf dem Teufelsberg das historische Verhältnis von Dystopie und Utopie. In einer Sound Bar spielen dystopische Soundtracks.
Im Festival-Programm außerdem Arbeiten von: Gívan Belá (BE), Geza Bobb (DE), Steffi Weismann (CH) und Özgür Erkök Moroder (TR); Alessandra Eramo (IT), Liping Ting (TW), Ipek Gorgun (TR), Sair Sinan Kestelli (TR), Jacob Kirkegaard (DK), Georg Klein (DE), Selçuk Artut (TR), Georg Werner (DE), Peter Cusack (GB), Katharina Bevand (DE), Ines Lechleitner (AT), Tuçe Erel (TR), Antje Vowinckel (DE), Jeremy Woodruff (US) und Candaş Şişman (TR).

www.dystopie-festival.net

  • Bemerkungen zum Datum und Uhrzeit: ab Sa. 22.09 kann die Installation besucht werden. Mo: geschlossen, Di-Do: 16-20 Uhr, Fr-So: 16-22 Uhr
  • Kleiner Wasserspeicher
  • Eingang an der Belforter Str., Berlin
  • Ticketpreis: Eintritt frei