Requiem - Partitur
Do, 18/01/2018, 20:00 Uhr
Performance / Musiktheater / Oper

Requiem pour L.


Regie Alain Platel

Vierzehn Musiker*innen aus Afrika und Europa versammeln sich um Mozarts Requiem. In einer Rekonstruktion dieses Requiems verbinden sie ihre eigenen musikalischen Einflüsse wie Jazz, Oper und populärer afrikanischer Musik. Das Ziel ist es, dieses Werk der westlichen Musik neu erfahrbar zu machen.
Der Komponist Fabrizio Cassol, musikalischer Leiter dieses Projekts, schreibt seine eigene künstlerische Geschichte fort, in der er seit jeher verschiedene musikalische Kulturen zur Arbeit an einem bestimmten Thema zusammenbringt. Immer wieder sucht er nach Wegen, mit bereits existierenden Werken und mit mündlich und schriftlich überlieferten Traditionen neue Geschichten zu schreiben. Im Falle des Requiems bringt er Musikerinnen, mit denen er bereits gearbeitet hat (so zum Beispiel bei „Macbeth“ und „Coup Fatal“), mit Künstlerinnen zusammen, für die dies die erste gemeinsame Arbeit ist.
Der Regisseur Alain Platel wird gemeinsam mit der Gruppe nach einer visuellen und körperlichen theatralen Übersetzung der Bilder und Assoziationen suchen, die das Requiem hervorruft: von der Totenmesse zum Massengrab, in dem Mozart selbst verscharrt wurde.
Cassol und Platel begegnen sich in einer Art “métissage“, einer Verschmelzung der Kulturen, und erschaffen so neue Universen. Ihre bisherige Zusammenarbeit umfasst Bearbeitungen von Monteverdis „Marienvesper“ („vsprs“, 2006), Bachs Matthäuspassion („pitié!“, 2008) und des westlichen Barockrepertoires („Coup Fatal“, 2014).
Eine Produktion von les ballets C de la B, Festival de Marseille und Berliner Festspiele
In Koproduktion mit Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Opéra de Lille, TorinoDanza, Kampnagel Hamburg, Onassis Cultural Centre Athens, La Ville de Marseille Opéra, Théâtre National de Chaillot Paris, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Bergen International Festival
Mit Unterstützung von der Stadt Gent, der Provinz Ost-Flandern, der flämischen Regierung und dem Hafen von Gent.

  • Fabrizio Cassol: »Requiem pour L.« (2017 UA)

Alain Platel, Regie
Fabrizio Cassol, Musikalische Leitung
Carlo Bourguignon, Licht
Bartold Uyttersprot, Klangregie
Rodriguez Vangama, E-Bass, Regie
Boule Mpanya, Fredy Massamba, Russell Tshiebua, Gesang
Nobulumko Mngxekeza, Owen Metsileng, Stephen Diaz, lyrischer Gesang
João Barradas, Akkordeon
Kojack Kossakamvwe, E-Gitarre
Niels Van Heertum, Euphonium
Bouton Kalanda, Erick Ngoya, Silva Makengo, Likembe
Michel Seba, Perkussion

Vierzehn Musiker*innen aus Afrika und Europa versammeln sich um Mozarts Requiem. In einer Rekonstruktion dieses Requiems verbinden sie ihre eigenen musikalischen Einflüsse wie Jazz, Oper und populärer afrikanischer Musik.

https://www.berlinerfestspiele.de/

  • Bemerkungen zum Datum und Uhrzeit: weitere Aufführungen am 19. und 20. Januar, jeweils um 20:00 Uhr
  • Haus der Berliner Festspiele
  • Schaperstr. 24, Berlin
  • Barrierefreiheit: motorische Einschränkungen
  • Ticketpreis: € 15 - 48
  • Kartenvorbestellung: +49-30-25489-100
  • Ticketverkauf