Richtlinien für die Vergabe des Vivaldisaals ab August 2008

Interessenten stellen beim Vorstand der inm (Erstkontakt über das Registrierungsformular auf der Webseite) einen formlosen Antrag auf Nutzung des Saales. Grundsätzliche Voraussetzung für die Nutzung: es proben professionelle Ensembles mit Sitz in Berlin an Projekten der freien Szene im Bereich zeitgenössischer/ aktueller Musik. Ausnahmen können durch den Vorstand beschlossen werden (z.B. Einstiegsförderung für Absolventen, die ambitionierte Programme proben möchten). Musikferne Nutzung ist ausgeschlossen.

Nach Prüfung der künstlerischen Qualifikation und Befürwortung durch den Vorstand erhält das Ensemble/der Musiker/die Musikerin gegen Kaution (50,- Euro) einen eigenen Transponder (elektronischen Schlüssel). Das Abholen und Zurückbringen der Schlüssel entfällt somit und entlastet sowohl die Pforte des Podewil als auch die Nutzer. Für einmalige und/oder kurzfristige Saalnutzungen verbleiben einige Schlüssel an der Pforte des Podewil.

Im Internet ist ein passwortgeschützter Kreis eingerichtet, in dem nicht nur gebucht, sondern auch storniert und geändert werden kann. Die Kontaktdaten der anderen Nutzer sind bei Bedarf einsehbar. Die Geschäftsstelle kann jederzeit als höhere Instanz in die Buchungen eingreifen.

Zur Kontrolle der tatsächlichen Nutzung des Saales ist ein programmierbares Lesegerät angeschafft worden. Jeder Schließvorgang kann mit Zeitstempel dem jeweiligen Ensemble/Musiker/Musikerin zugeordnet werden.

Die wichtigsten Änderungen (Stand August 2008) für die Ensembles/Musiker/Musikerinnen:

Es kann nur 9 Monate im Voraus gebucht werden.
Es dürfen nur 70 Stunden innerhalb von 30 Tagen gebucht werden.
Eine "Ganztagsbuchung" oder eine "Wochenbuchung" ist unmöglich. Jeder Tag muß mit Anfangs- und Endzeit separat gebucht werden.

Bei mehrmaliger Nichtnutzung trotz nicht rechtzeitig (im Regelfall eine Woche vorher) erfolgter Stornierung kann der Vorstand eine Sperre von bis zu 3 Monaten verhängen.
inm - initiative neue musik berlin e.V.


Vivaldisaal - Richtlinien